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Präsenzhund an der Krotti-Schule

Unsere Motivation: 

Haustiere haben eine positive Wirkung auf die seelische Ausgeglichenheit von Menschen. Diese Fähigkeiten nutzen mittlerweile neben Psychologen in der tiergestützten Therapie auch ErzieherInnen in Kindergärten und PädagogInnen in Schulen. Immer wieder arbeiten Giovanni und ich an Volksschulen mit Kindern, denen es schwerfällt, anderen zuzuhören, auf Bedürfnisse und Gefühle von MitschülerInnen einzugehen, Regeln einzuhalten und Kompromisse schließen zu können. 

Im Umgang mit Tieren können Kinder ihre personalen und sozialen Kompetenzen unbelastet und zwanglos erproben und verfeinern. Bei Tieren sind Gespräche und Berührungen nicht peinlich, Geheimnisse gut aufgehoben und Trost und Spaß garantiert. Die Jugendlichen üben sich im Aufbringen von Geduld, Rücksichtnahme, sowie im Erkennen und Akzeptieren von Grenzen.

Pädagogisch richtig eingesetzt, stellen Hunde eine motivierende Bereicherung für den Unterricht dar. Sie erhöhen die Schulzufriedenheit und verbessern das Klassenklima: Stress bei den SchülerInnen wird Stress reduziert und die Empathie Fähigkeit der jungen Menschen erhöht. 

Zusammenfassend lässt sich behaupten der Einsatz eines Therapiehundes bewirkt bei SchülerInnen: 
  • Abbau von Ängsten oder Aggressionen. 
  • Stärkung der emotionalen Stabilität. 
  • Senkung des Blutdrucks und der Pulsfrequenz. 
  • Förderung der Interaktion und Kommunikation. 
  • Verbesserung des Sprachvermögens. 
  • Förderung der Integration in die Gesellschaft. 

Was ist ein Präsenzhund? 

= „Schulhund" - dieser verbringt regelmäßig eine gewisse Zeit im Klassenraum und 
Unterricht. Er/Sie wird von einer für den pädagogischen Hundeeinsatz ausgebildeten 
Lehrperson eigenverantwortlich geführt. 
Die Tiere sind auf ihre Eignung getestet, entsprechend ausgebildet und werden 
regelmäßig am Einsatzort Schule überprüft. 
 

Setting an der Krotti Schule 

  • Der Einsatz des Schulhund-Lehrkraft-Teams dient pädagogischen Zielsetzungen. Die erwünschten, positiven Auswirkungen durch den Schulhund sollen in erster Linie für alle SchülerInnen der Vorschulklasse im Schuljahr 2023/24 als Teil des Unterrichts erlebbar sein.
  • Durch den Einsatz des Hundes wird der Bildungsauftrag des Lehrers/der Lehrerin NICHT!!! beeinträchtigt. 
  • Phobien, Allergien einzelner Schüler/innen wie auch religiöse Vorbehalte werden von uns ernst genommen und im Vorfeld abgeklärt. Im Bereich des Schulgebäudes wird der Hund durch die Lehrkraft gesichert geführt und der Hund wird nicht ohne Aufsicht mit den SchülerInnen im Klassenraum gelassen.
  • Eine übermäßige Stressbelastung des Hundes wird vermieden, indem eine „Ruhezone" (festgelegter, störungsfreier Platz) für den Hund vorgesehen ist. 
  • Der Nachweis über eine entsprechende Haftpflichtversicherung mit erhöhter Decksumme ist erfolgt.
  • Giovanni muss regelmäßig beim TA kontrolliert werden. Im November ist er schon für eine staatliche Prüfung gemeldet, welche ihn dazu befähigt, im Gesundheitswesen Europas eingesetzt zu werden. 
  • Giovanni wird NICHT täglich in der Klasse eingesetzt. Die therapeutische Arbeit mit dem Tier wird meist am Nachmittag in Zusammenarbeit mit unserer Freizeitpädagogin für 1-2 Stunden ablaufen. Insgesamt werden sich die Einsätze im Klassenzimmer auf 2 Tage beschränken, wobei der Hund auch dabei oft aus dem Klassenverband entzogen und ins Lehrerzimmer oder zur Direktorin für etwaige Pausen platziert wird